Was ist Qigong?

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/web-lotusblume.jpgQigong ist ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des kunstvollen Umgangs mit Qi.

Qi ist Lebensenergie, Vitaltiät, Lebendigkeit, Beseeltheit.

Gong bedeutet ständiges Üben oder "Pflege der Lebenskraft".

Qigong ist ein ursprünglicher Bestandteil der Chinesischen Medizin und eine wirksame Methode der Gesunderhaltung und Selbstheilung im ganzheitlichen Sinn, da Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen werden. Qigong kultiviert die Haltung der Achtsamkeit und weitet den Blick für Sinnsuche und Spiritualität.

Qigong-Übungen können überall, zu jeder Zeit und von Menschen aller Alterstufen praktiziert werden.

Wie wirkt Qigong?

Qigong-Übungen verbinden Körper, Atem und Vorstellungskraft auf harmonische Weise. So erwächst ein Gefühl für den eigenen Qi-Fluß. Es entwickeln sich die Fähigkeiten, Disharmonien wahrzunehmen und wirksam auszugleichen. Durch eine Sensibilisierung der Wahrnehmung kann sich ein positives Körpergefühl entwickeln. Daraus erwächst eine Zunahme an Ausgeglichenheit, Achtsamkeit, innerer Ruhe, Kreativität, Persönlichkeitsentfaltung und Lebensfreude.

Qigong dient der Gesunderhaltung, aber auch der Heilung. Es stärkt das Immunsystem und wirkt harmonisierend auf das vegetative Nervensystem. Das Qi hat seine eigene Weisheit und wirkt dort, wo es gebraucht wird. Somit können die Übungen bei jedem Menschen anders ausgleichend wirken.

Positive Erfahrungen - dies ist möglich:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/foto-vernetzung.jpg- Das Gefühl, selbst etwas für sich tun zu können

- die Vitalität erhöht sich

– Die Selbstheilungskräfte des Körpers regen das Immunsystem an

– Stressfolgen bauen sich ab

– Innere Ruhe kehrt ein

– Die geistige Entwicklung wird unterstützt

– Muskelverspannungen und Schmerzen dürfen sich lösen

– Fehlhaltungen des Körpers korrigieren sich

– Denk-, Lern- und Erinnerungsvermögen steigern sich

– Intuition und Kreativität entfalten sich

– Gelenkigkeit und Lebensfreude bleiben bis ins hohe Alter erhalten

– Qigong kann dein Herz öffnen und die Tür zurspirituellen und Geistigen Welt

Qigong-Übungen...

-verbinden Bewegung mit meditativer Ruhe

- vereinen Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft

- sind sanft, geschmeidig, natürlich und ungezwungen

- werden im Stehen, Gehen, Sitzen oder Liegen ausgeführt

- sind vielfältig und für jeden Menschen zu erlernen

Qigong ist ein Stufenweg und wird bei der 18fachen Methode sehr deutlich:

Der Übungsweg - von der äußeren Bewegung zur inneren Ruhe:

1. Erlernen der äußeren Bewegung

2. Die Bewegung rund und weich werden lassen

3. Die Statik der Gelenke und des Körpers korrigieren und ausrichten

4. Wahrnehmung immer feinerer Dimensionen des Körpergefühls

5. Bewusstes Einsetzen und Führen des Qi (als Bindeglied zwischen Essenz und Geist)

6. Anpassung der Atmung an die Übung (dadurch entsteht Harmonie zwischen äußerer und innerer Bewegung, zwischen Atem, Geist und Körper, zwischen Essenz, Qi und Shen)

7. Üben in gelassener Heiterkeit (die Muskeln und Sehnen entspannen sich noch mehr und eine tiefe Wirkung kann die Knochen erreichen und bis „ins Mark“ gehen. Damit werden tiefe Körperschichten, wie das Immunsystem und tiefe Bewusstseinsebenen erreicht.

Die drei Ebenen des Übens und der Wirkungen entfalten sich somit wie folgt:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/wegdergoettin.jpgZuerst verändern wir die äußere Haltung und erlernen den Ablauf der Übungen. Wir richten unsere ganze Aufmerksamkeit auf unser Skelett, unsere Knochen, - Essenz - die ausgerichtet und gesundheitsschonend belastet werden. Dies ist die unterste Stufe – die Erde.

Durch diese Ausrichtung lockern sich allmählich verschiedene Sehnenansätze, was wiederum zu entspannten Muskeln führt. Dies erhöht den Fluss von Qi und Blut. Die Stufe des Menschen – die mittlere Ebene – ist erreicht.

Wenn viel Qi und Blut durch die Gliedmaßen fließen, entspannen sich die Muskeln und Organe weiter, Blockaden lösen sich. Der Geist/Shen kann ruhig werden. Ein entspannter und geschmeidiger Körper ist auf feinstofflicher Ebene viel ruhiger und strahlt so auf den Geist. Die höchste Stufe – der Himmel ist erreicht.

Außerdem erzeugt die Art der äußeren Bewegung innere Ruhe. Der Kaiser, das „Herz“ wird still. Diese tiefe Stille und Gelassenheit wiederum „strahlt“ zurück in die mittlere Ebene und erhöht weiter den Fluß von Qi und Blut, weitet die Gefäße und den Geist.

Zu keiner Zeit sollten die Heiterkeit des Herzens und die Gelassenheit des Geistes verloren gehen.

 

Eine Reise von tausend Meilen, beginnt mit dem ersten Schritt (Laotse)

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