Hatha-Yoga in der Tradition von Swami Sivananda

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/foto-swami-sivananda.jpgSwami Sivananda war einer der ganz großen Yoga-Meister Indiens. 1932 gründete er den Sivananda Ashram in Rishikesh, von dem aus eine Renaissance des Yoga in Indien und dann auch eine starke Verbreitung des Yoga in der ganzen Welt ausging. Als Arzt erkannte er insbesondere die Bedeutung des Hatha Yoga (Körperübungen) in der modernen Welt. Er lehrte die Asanas (Yogastellungen) in einer bestimmten Reihenfolge. Sie wurde als die "Rishikesh-Reihe" bezeichnet, nach der Stadt wo der Sivananda Ashram liegt.

Die Rishikesh-Reihe ist eine Abfolge von 12 Grundstellungen. Aufgrund ihrer wunderbaren Wirkungen auf alle Organe und Organsysteme, sowie auf die feinstofflichen Strukturen des Menschen ist die Rishikesh-Reihe heute vermutlich die weltweit am meisten geübte Asana-Reihe.

Im Yoga unterliegt nichts dem Zufall. In der Übungsserie der Rishikesh-Reihe fügt sich jede Stellung an ihrem bestimmten Platz ein, vervollständigt oder verstärkt die Wirkung der vorhergehenden, bereitet auf die folgende vor oder ist eine ausgleichende Gegenstellung.

Die Reihenfolge in den Asanas unterliegt einer einfachen Grundformel: Zuerst aktivieren wir den Körper mit dem Sonnengruß und seine zahlreichen Variationen. Anschließend folgen Umkehrstellungen, Vorbeugen, Rückbeugen, seitliche Drehungen und seitliche Dehnungen. Am Ende wird mit den Standübungen eine feste Verwurzelung ermöglicht.

Im Sivananda-Yoga ist die "Langsamkeit" das Geheimnis der raschen Fortschritte. Die Asanas werden langsam und meditativ mit tiefer Bauchatmung ausgeführt. Nur wenn die Muskeln entspannt sind, werden sie sich strecken und erlauben, in der Stellung vorwärts zu kommen. Die Wirkung der Asanas ist somit nicht nur von der Technik, sondern auch von der geistigen Konzentration abhängig, die sie begleitet. Wer so in den Haltungen verweilt, optimiert die Regeneration der Organe, stimuliert das Nervensystem, tonisiert die Muskulatur und bekommt eine Idee für das Gefühl der Weite, welche die Meditation prägt.

Selbst Dinah Rodrigues, die "Mutter des Hormonyoga", verwendet in ihrem Therapieprogramm Techniken aus dem klassischen Hatha Yoga in der Tradition von Swami Sivananda.

Das die ganzheitliche klassische Hatha-Yoga Praxis mit Asanas, Pranayama, Entspannung und Meditation die Symptome des Älterwerdens, zu denen die Wechseljahre auch gehören, hinauszögert und lindert, das beschreiben schon die alten Yogatexte wie die "Hatha Yoga Pradipika" genauestens. Wer bis zum Ende seines Lebens mit dem Ziel der Einheit meditieren will, der braucht einen gesunden Körper, und das Werkzeug dafür liefert der Hatha Yoga.

Die Asanas (Yogastellungen) haben das Ziel, die Funktion der Organe und Drüsen zu normalisieren, besonders die Funktion der endokrinen Drüsen (Hormondrüsen), die Stoffwechselgleichgewicht, Form und Gewicht des Körpers bestimmen.

Man kann mit Yoga den Hormonspiegel nicht erhöhen, wie mit einer Östrogenpille, aber es ist möglich mit einer regelmäßigen Hatha-Yoga Praxis u. a. auch die Symptome der Wechseljahre deutlich verbessern.

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Wirkungen der Rishikesh-Reihe - es gibt kein Heilversprechen, aber dies ist Möglich:

1. Umkehrstellungen:

Sind Stellungen/Asanas, bei denen die Lage des Kopfes tiefer ist als das Becken. Sie entlasten das Herz und führen zu einer verbesserten Durchblutung aller Organe im Kopf- und Halsraum.

Schulterstand:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/25650635_s.jpgDie Schilddrüse wird durch den Druck und durch die vermehrte Durchblutung harmonisiert und ausbalanciert. Als Folge davon wird gegen hormonell bedingte Stoffwechselstörungen angegangen.

Hypophyse und Epiphyse werden angeregt, was einen wichtigen Teil der allgemeinen heilsamen Wirkungen des Schulterstandes ausmacht, denn diese Drüsen steuern sehr komplexe und vitale Funktionen des Körpers.

Die Blutversorgung des Gehirns wird verbessert und somit geistige Funktionen gestärkt.

Durch den Druck des Kinns auf das Brustbein wird im Schulterstand die Brustkorbatmung weitgehend unterbunden, was sich anregend auf die Bauch- bzw. Zwerchfellatmung auswirkt. In Lungensanatorien wird der Schulterstand geübt, um Asthmatikern zu helfen. Auch bei Bronchitis können Verbesserungen erwartet werden.

Die verbesserte Durchblutung des Kopf-, Hals-, und Brustbereiches stimulieren deren lymphatische Gewebe, etwa den Thymus und die Mandeln, was die Immunkraft des Körpers stärkt.

Die Umkehrung der Wirkung der Schwerkraft begünstigt den venösen Blutrückfluss zum Herzen. Hämorrhoiden-und Krampfaderbeschwerden werden gelindert. Das Herz wird entlastet.

Löst Stauungen und Blockaden, Verbessert die Durchblutung und entlastet das Herz, Aktiviert die Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Der Schulterstand beruhigt, zentriert und schenkt Einsicht und Klarheit. Das Auf-den-Kopf-Stellen bringt Verborgenes zum Vorschein und löst Starres und Verkrustetes.

Pflug:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/21886685_s.jpgEntlastet die Bauchorgane und stärkt die Bauchmuskulatur, dehnt die Körperrückseite und massiert den Rücken, verbessert ganzheitlich die Durchblutung und fördert die Entschlackung.

Der Pflug schenkt Ruhe, Sammlung und inneren Frieden.

Wie der Pflug die Erde umgräbt, damit Neues entstehen kann, ist das Aufbrechen alter Muster notwendig für den Entwicklungsprozess.

Fisch:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/27330451_s.jpgBefreit von Blockaden im Brustraum im Brustraum und öffnet die Bronchien, aktiviert den gesamten Stoffwechsel, gibt ein Gefühl der Weite und Offenheit.

Schenkt Zuversicht und Vertrauen in die eigene Kraft und die eigenen Fähigkeiten. Öffnet das Herz für Toleranz und Liebe. Schenkt Zuversicht und Vertrauen in die Höhere Macht.

2. Vorbeugende Stellungen:

Beugen die Wirbelsäule nach vorne. Dadurch werden die Organe im Bauchraum komprimiert; das Energiezentrum des Körpers wird aufgeladen.

Vorwärtsbeuge:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/27543412_s.jpgDehnt den ganzen Rücken, entspannt die WS und verbessert die Durchblutung im Bauch- und Beckenraum, löst Blockaden. Entspannt die Beinrückseite.

Beruhigt, zentriert und entspannt. Pschimottanasana, die Dehnung nach dem Westen, bedeutet das Hinter-sich-lassen dessen, was für die Entwicklung nicht mehr notwendig ist.

Die Schiefe Ebene:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/12701336_s.jpgKräftigt Bein-, Rumpf-, Arm-und Schultermuskulatur, kräftigt die Handgelenke, dehnt den Schulterbereich und stärkt die Widerstandskraft. Löst Verspannungen im Rücken, Becken und in den Schultern. Bringt die Rückenenergie zum fließen.

Stärkt den Willen und macht Mut zum Anpacken und Durchstarten.

3. Rückbeugende Stellungen:

Beugen die Wirbelsäule nach hinten und ergänzen die Wirkung der vorwärtsbeugenden Asanas auf die Organe im Bauchraum: das Verdauungssystem und das (weibliche) Fortpflanzungssystem werden gestärkt, die blutreinigende Funktion der Nieren verbessert.

 

Kobra:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/24936062_s.jpgDie Rückenmuskeln werden gestärkt und massiert. Kräftigt Bein- und Beckenmuskulatur. Kräftigt Schultern und Arme. Öffnet den Brustbereich und verstärkt Mut und Selbstvertrauen. Der Druck, der auf den Bauch ausgeübt wird, wirkt gegen Verstopfung. Diese Asana ist auch gut gegen die verschiedenen Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane.

Die Kobra aktiviert und energetisiert. Energie fließt sowohl vorne als auch in der Wirbelsäule hoch.

Sie öffnet und befreit. Sie gibt Mut zu hohen Idealen. Sie befreit von Furcht und gibt neues Selbstbewusstsein. Stärkt die innere Aufrichtekraft, das Selbstvertrauen und schenkt innere Weisheit.

Die Kobra symbolisiert die königliche Haltung der Aufrichtung und Ausrichtung auf das Höhere. Sie verleiht dem Menschen eine königliche Ausstrahlung.

Heuschrecke:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/SALABHASANA.jpgEine der Hauptwirkungen bezieht sich auf das autonome Nervensystem, insbesondere den parasympathischen (beruhigenden) Teil durch Stimulieren der betreffenden Nervenfasern, die sich im Becken- und Nackenbereich befinden. Das Ergebnis ist die generelle Verbesserung aller autonomen Funktionen des Körpers. Kräftigt den unteren Rücken sowie die Bauch- und Beckenmuskulatur. Aktiviert die unteren Chakras. Fördert Lebenskraft und Lebensfreude.

Alle Organe im Bauchraum werden kräftig massiert und belebt; die Wirkung der Heuschrecke auf die Verdauungsorgane und auf die Nieren ist ähnlich wie die der Kobra.

Die Stärkung der Rückenmuskulatur, einer im Alltag und auch im Sport meinst vernachlässigten Muskelgruppe, kommt nicht nur unserer Körperhaltung zugute, sondern schützt und stützt die WS und beugt vielen Formen von Rückenproblemen vor.

Kräftigt den unteren Rücken sowie die Bauch und Beckenmuskulatur; löst und stärkt im Lendenwirbel- und Schulterbereich; aktiviert die unteren Chakras; fördert Lebenskraft und Lebensfreude.

Schenkt innere Geborgenheit, welche nicht von äußeren Umständen abhängig ist.

Die enorme Sprungkraft der Heuschrecke entsteht durch Konzentration auf einen Körperteil. Dieses Vorgehen führt zur Meditation.

Bogen:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/19294111_s.jpgDer Bogen ist sehr wirksam gegen Müdigkeit und Schlaffheit des Körpers, was eine Folge der Stimulierung des Sympathikus im Solarplexus-Chakra ist.

Verschiedene endokrine Drüsen, insb. die Nebennieren und die Schilddrüse, werden massiert und erhalten frisches Blut, was ihre Funktion reguliert und harmonisiert. Das von den Nebennieren abgegebene Cortison verstärkt den oben beschriebenen Muntermachereffekt.

Alle Organe im Bauchraum, insb. Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen und Darm, erhalten eine Massage, die sich auf ihre Tätigkeit positiv auswirkt.

Auch die Funktion der Nieren wird verbessert, was über die Blutreinigung generell positiven Effekt auf viele weitere Körperfunktionen hat.

Die WS wird elastischer, was, wie bei den anderen rückwärtsbeugenden Asanas, nicht nur ein Gefühl von Beweglichkeit und Jugendlichkeit entstehen lässt, sondern tatsächlich den ganzen Körper verjüngt. Der Bogen ist auch bei Kyphose (Rundrücken) und bei Rheumatismus hilfreich.

Wirkt auf die Nieren; löst im Schulterbereich, öffnet den Brustraum und aktiviert das Immunsystem.

Öffnet das Herz, um Liebe zu geben und anzunehmen.

Kind:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/4218222_s.jpgDie Stellung des Kindes ist eine angenehme und einfache Vorwärtsbeuge, die den Rücken sanft dehnt, ohne die Kniesehnen zu beanspruchen. Sie ist eine sehr gute Gegenstellung zu den Rückwärtsbeugen. Die Verdauungsfunktion wird gestärkt und die Blutzufuhr zum Gehirn behutsam erhöht. Entspannt den ganzen Körper. Verbessert die Durchblutung der Bauchorgane sowie des Kopfes. Entspannt die Wirbelsäule.

Löst Verspannungen im Rücken, aktiviert den Stoffwechsel in den Bandscheiben und bringt die Rückenenergie zum fliessen.

Macht weich, geschmeidig und gibt Selbstvertrauen. Erst wenn wir die Vorstellung loslassen, die wir von uns selbst haben, dringen wir zum inneren Kern vor.

Taube/Schwan:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/9700236_s.jpgErhöht die Beweglichkeit in Hüften und Lenden und dehnt die Oberschenkelmuskeln. Sie weitet die Brust, stärkt die Lunge und erleichtert die tiefe Atmung. Die Übung stärkt die Rückenmuskeln und belebt die Nieren und das gesamte endokrine System. Verstärkt die Durchblutung im unteren Bauchraum. Bringt Aufrichtung im Brustbereich.

Ein gesundes, ausgeglichenes Hormonsystem ist die Grundlage für eine funktionierende Verbindung zwischen Geist, Körper und Gefühlen.

Wirkt auf Herz und Lunge. Öffnet den Brustraum, entspannt im Schulterbereich, stärkt den Rücken und regt das Immunsystem an.

Die Taube steht für die Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen. Macht geistig frisch und schenkt innere Freiheit und Leichtigkeit.

4. Seitliche Drehungen:

Drehen die Wirbelsäule nach links und rechts und haben damit wechselseitig dehnende und komprimierende Wirkung auf die meisten Organe im Rumpf.

Drehsitz:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/23640726_s.jpgWenn der Oberkörper gedreht wird, werden die Muskeln und Nerven auf einer Körperseite zusammengedrückt, auf der anderen gedehnt. Wird nun zur anderen Seite gedreht, so wird auf die jeweiligen Körperteile genau der umgekehrte Effekt erzielt. Das Ergebnis ist, dass diese Muskeln und Nerven einem abwechselnd dehnenden und komprimierenden Einfluss ausgesetzt sind, was ihre Gesundheit und Funktionsfähigkeit deutlich verbessert. Daher rührt die belebende und verjüngende Wirkung dieser Stellung.

Es wurde bei leichten Fällen von Ischias und Bandscheibenproblemen bzw. Hexenschuss Besserung erzielt.

Führt zur Aufrichtung der Wirbelsäule. Kräftigt die Hüftgelenke. Verbessert die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule. Verstärkt das Gefühl der inneren Mitte. Harmonisiert das Nervensystem.

Wie bei den meisten anderen Asanas wird stagnierendes Blut aus bestimmten Teilen des Rumpfes herausgedrückt und einer Reinigung und Anreicherung mit Nährstoffen zugeführt. Dies betrifft im Gegensatz zu den meisten anderen Stellungen, die mehr die Organe in der Körpermitte stimulieren, primär die seitlich gelegenen Gewebe und Organe.

Ähnlich wie in den vorwärtsbeugenden Stellungen wird im Drehsitz ein intensiver Druck auf die Organe der Bauchhöhle ausgeübt. Zusätzlich jedoch werden einzelne Teile durch die Drehung gedehnt, was dann bei der Gegenstellung umgekehrt wird. So erhalten all diese Organe eine höchst effektive Massage, was bei einer Vielzahl von Leiden mildernd und heilend wirkt, etwa bei Diabetes, Verdauungsstörungen, Verstopfung und sogar Rheumatismus.

Durch die Drehung des Oberkörpers wird auf die Nieren (Blutreinigung) und auf die Nebennieren (Hormonproduktion bzw. –abgabe) wohltuende und harmonisierende Wirkung ausgeübt. Harndrang nach der Asana-Übungsfolge ist keine Seltenheit und ist unter anderem auf die Wirkung dieser Übung auf die Nierentätigkeit zurückzuführen.

Diese Asana lässt die Kundalini Energie steigen – dies hat reinigende Wirkung auf unsere gesamte Denk- und Bewusstseinsstruktur; der Drehsitz bereitet auf körperlicher Ebene ein geistiges Erwachen vor!

Der Drehsitz verbindet stabile Sitzhaltung, Konzentration und größtmögliche Beweglichkeit der Wirbelsäule. Eine bewegliche Wirbelsäule fördert die Beweglichkeit auf emotionaler und mentaler Ebene.

Wirkt auf Herz, Lunge, alle Verdauungsorgane; fördert die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule und verbessert die Atmung, stärkt das Nervenkostüm und öffnet den Brustraum.

Schenkt positive Gefühle, einen klaren Blick für das Wesentliche und ein starkes, offenes Herz. Bringt Wohlbefinden auf allen Ebenen, macht ruhig und gelassen und schenkt innere Harmonie.

Stehende Vorwärtsbeuge:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/1050938_s.jpgStärkt Fuß und Beinmuskulatur; dehnt die Lendenwirbelsäule, verbessert die  Kopfdurchblutung und energetisiert den ganzen Körper. Löst Spannungen in Rücken, Nacken und Schultergürtel.

Wirkt beruhigend und schenkt Gelassenheit.

4. Gleichgewichtsstellungen:

Sie verbessern die Konzentration und Feinmotorik. Gleichen die rechte und die linke Gehirnhälfte aus.

Baum:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/vrkshasana.jpgKräftigt Fuß- und Kniegelenke, stärkt den Rücken, dehnt den ganzen Körper, verbessert Gleichgewichtsgefühl und Standfestigkeit.

Synchronisiert die beiden Gehirnhälften, verbessert die Konzentration, beruhigt Geist und Gemüt, schenkt innere Ausgeglichenheit.

So wie sich jeder Baum nach seinem inneren Gesetz entwickelt, wird jeder Mensch von innen geführt.

5. Seitliche Dehnungen:

Beugen die Wirbelsäule zur Seite und ergänzen die Wirkungen der Drehstellungen.

Dreieck:

tl_files/devananda/bilder-bei-texte/16594833_s.jpgDehnt und stärkt die  Muskulatur der Körperseiten.

Schenkt Mut, Geduld, Zuversicht und Lebensfreude.

Endentspannung:

Die Tiefenentspannung löst den Entspannungsimpuls aus: Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet, die Produktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn angeregt. Parasympathikus wird aktiviert, Sympathikus reduziert. Der Kreislauf kommt zur Ruhe, die Arterienwände tl_files/devananda/bilder-bei-texte/27484003_s.jpgentspannen sich. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Verdauungskrankheiten sowie allen stressbedingten Krankheiten wird vorgebeugt. Das Immunsystem wird angeregt, Erkältungskrankheiten und Stoffwechselstörungen wird vorgebeugt. Heilprozesse im Körper werden in Gang gebracht. Die Tiefenentspannung regeneriert geistig, baut Spannungen ab und führt zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Nach den Yogaübungen sollte die Tiefenentspannung nie fehlen, sonst kann das erweckte Prana zu Unruhe und Nervosität umschlagen.

Erst wenn während der Entspannung unbewusste Inhalte ins Bewusstsein treten, können tiefer liegende Blockaden gelöst werden.

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